Vegetarismus

Vegetarisch Leben

Immer mehr Menschen hören auf, Fleisch zu essen. Warum?

Aus gesundheitlichen Gründen:

Verschiedene Stoffe, die sich im Fleisch befinden, Tierfett (Cholesterin), Adrenalin, Nitrate, Toxine usw. sind für die menschliche Verdauung ungeeignet und werden im Körper abgelagert. Aus diesen Rückständen entstehen Zivilisationskrankheiten wie Gicht, Arthritis, Rheuma, langfristig auch Herzinfarkt und Krebs. Die immer größere werdende Anzahl von langjährigen Vegetariern beweist, dass die Fleischlose Ernährung keine Mangelerscheinungen nach sich zieht, sondern die Gesundheit und Abwehrkraft des Körpers stärkt.

Aus Fitness Gründen:

„Fleisch gibt Kraft!“ wird manchmal behauptet.... Man vergleiche aber die Kraft und Ausdauer von fleischfressenden Tieren wie Hunden, Hyänen und Tigern mit der von Ochsen und Pferden!
Elefanten, die stärksten Tiere der Welt, sind reine Vegetarier! Untersuchungen an deutschen und amerikanischen Sportinstituten haben gezeigt, dass Fleisch nur einen kurzen Energieschub gibt, wohin gegen die vegetarische Ernährung aufbauend wirkt.

Aus wirtschaftlichen Gründen:

Fleisch Produktion bedeutet ein größerer Verlust an Nahrungsmitteln. Ein Beispiel: Um ein Rind zu mästen, braucht man 1-2 ha Land. Nach drei Jahren ergibt dieses Tier ca. 300 kg essbares Fleisch. Hätte man auf diesem Land in derselben Zeit Gemüse, Getreide direkt für den Menschen angebaut, hätte man
8 000-10 000kg Nahrung bekommen, also etwa 30mal mehr!

Aus Umweltschutz Gründen:

Ein Nebenprodukt der Fleischproduktion ist Jauche. In Nordeuropa fallen aus der Schlachttierhaltung jährlich pro

Einwohner ca. 3 000 Liter an! Diese gelangen über die Felder und die Abwässer in das Grundwasser und in die Seen, Flüsse und Meere.
Zum Anbau von einem kg Weizen werden nur 60 L Wasser, zur Produktion von einem kg Fleisch aber zwischen 2 500 L und 6 000 L Wasser erfordert.

Aus natürlichen Gründen:
„Natürlich“ heißt „der Natur entsprechend“. Anatomisch gesehen ist der menschliche Körper für vegetarische Ernährung bestimmt.

Hierzu einige Bespiele:

Fleischfressende Säugetiere:
Klappgebiss (nur auf und ab); saurer Speichel; kein Ptyalin-Enzym zur Vorverdauung von Getreide; viel Salzsäure im Magen, um zähe Tiermuskeln, Knochen etc. zu verdauen; Verdauungstrakt höchstens 3mal so lang wie der Körper, damit das schnell verwesende Fleisch rasch aus dem Körper gelangt; keine Schweißdrüsen, da sie die Harnsäure des gegessenen Fleisches lösen müssen (dürfen sie kein Wasser verlieren).

Pflanzenfressende Säugetiere: Kaugebisse (auch seitlich verschiebbar); alkalischer Speichel; viel Ptyalin, um Getreide vorzuverdauen; 10mal schwächere Magensäure als Fleischfresser; Verdauungstrakt 5mal solang wie der Körper, zur Verdauung von Blättern und Getreide, da diese eine längere Zersetzungszeit haben; zahlreiche Schweißdrüsen am ganzen Körper

Menschen: Kaugebiss; alkalischer Speichel; viel Ptyalin; schwache Magensäure; Fleisch muss gekocht werden, um es verdauen zu können; Verdauungstrakt beim Erwachsenen ca. 9 m, das heißt 5-6mal so lang wie der eigene Körper; zahlreiche Schweißdrüsen am ganzen Körper

Mit Gewalt und Blutvergießen verbundene Nahrung führt wieder zu Gewalttätigkeit:
„Solange es Schlachthöfe gibt, gibt es auch Schlachtfelder.“
(Leo Tolstoi)

„Man darf nicht essen was ein Gesicht hat.“ (Paul McCartney)

„Tiere empfinden wie der Mensch Freude & Schmerz, Glück & Unglück.“ (Charles Darwin)


Aus ethischen Gründen:
Wenn die Fleischesser die Tiere selber töten müssten, würden die meisten davor zurückschrecken. Sieht man jedoch das verpackte und gefärbte Fleisch, ist man sich der Brutalität und Zerstörung, die dahinter steckt, nicht bewusst.

Viele rufen nach mehr Menschlichkeit und Frieden. Doch wir müssen bei uns selbst beginnen.
Vegetarisch Leben ist ein erster Schritt in diese Richtung!


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